Borussia Mönchengladbach: Nico Schulz von Hertha BSC im Anflug

Die Personalplanungen von Borussia Mönchengladbach galten eigentlich schon seit Wochen als abgeschlossen, doch für den Fall, dass sich eine günstige Gelegenheit ergibt, haben sich die Verantwortlichen um Sportdirektor Max Eberl stets ein Hintertürchen offengehalten. Und offenbar ist nun eine Situation eingetreten, in der die Borussia noch einmal zu investieren bereit ist.

Hoffenheim und italienische Klubs als Konkurrenz

Weil Alvaro Dominguez aktuell in Spanien zur Reha weilt als Option wegfällt, gibt es aktuell keine Alternative zu Linksverteidiger Oscar Wendt. Das könnte sich in Bälde ändern, denn allem Anschein nach buhlt Gladbach um Nico Schulz, der eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages bei Hertha BSC abgelehnt hat und nun noch in diesem Sommer gehen könnte.

Neben Gladbach sind zwar auch die TSG 1899 Hoffenheim sowie mit dem SSC Neapel und dem FC Genua 1893 Vereine aus Italien am U21-Nationalspieler interessiert, doch wenn die Borussia Ernst macht, dürften die anderen Bewerber kaum Chancen haben.

Vielseitigkeit als Trumpf bei Favre

Bislang hat sich zwar noch niemand zum Interesse aus Gladbach geäußert, doch würde Schulz fraglos bestens ins Konzept der Borussia passen, die auf die Weiterentwicklung hochveranlager Jungprofis setzt. Und dass der 22-Jährige nicht nur linker Verteidiger, sondern auch eine Reihe davor im linken Mittelfeld spielen kann, dürfte vor allem Trainer Lucien Favre gefallen, der in Deutschland den Begriff des „polyvalenten“, also vielseitig einsetzbaren Spielers geprägt hat.