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Chemnitzer FC: Kein Alternative in der Hinterhand – Planungen mit Karsten Heine

Kein Plan B

Vor einer Woche informierte Trainer Karsten Heine seine vorgesetzten beim Chemnitzer FC über einen erlittenen Hörsturz, der den 60 Jahre alten Fußball-Lehrer bis auf Weiteres außer Gefecht setzt.

Weil Heine sich schon bei der 1:2-Niederlage am 7. November „Trainer raus„-Rufe gefallen lassen musste und die Entwicklung der Himmelblauen nicht so positiv verlaufen ist, wie man sich nach einigen vielversprechenden Transfers im Sommer erhofft hatte, wird nun bereits hinter vorgehaltener Hand über einen dauerhaften Trainerwechsel spekuliert.

Während Heines Assistent Kay-Uwe Jendrossek am Wochenende bei der 0:2-Niederlage beim VfL Osnabrück auf der Chemnitzer Bank saß und am Rande dieser Partie klar machte, keinerlei Ambitionen auf den Cheftrainerposten zu hegen, gab es auch von Sportdirektor Stephan Beutel gegenüber „Mopo24“ ein unmissverständliches Bekenntnis zu Heine: „Es gibt keinerlei andere Planungen. Wir alle gehen davon aus, dass unser Cheftrainer nur für kurze Zeit fehlen wird.“

Neue Situation bei längerem Ausfall Heines

Beutel ließ sich aber für den Fall eines längerfristigen Ausfalls von Heine auch ein Hintertürchen offen: „Sollte eine andere Situation eintreten, müssten wir umdenken.“

Am Samstag gegen die Stuttgarter Kickers wird Heine in jedem Fall nochmals fehlen und es ist auch nicht auszuschließen, dass der erfahrene Coach vor der Winterpause nicht mehr auf die CFC-Bank zurückkehrt. Zeichnet sich dann aber ab, dass es auch für die Vorbereitung auf die Rückrunde nicht reichen wird, ist die Verpflichtung eines neuen Trainers gut möglich. Jendrossek kommt mangels Fußball-Lehrer-Lizenz als interne Lösung allerdings nicht in Frage, darf Heine aber während seiner krankheitsbedingten Abwesenheit auch mit A-Lizenz weiter vertreten.

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Die aktuelle Saison ist für den Chemnitzer FC längst gelaufen. Die Himmelblauen werden am Ende irgendwo jenseits von Gut und Böse stehen und unter dem Strich wohl nicht ganz zufrieden sein. Denn nach gutem Saisonstart erlaubte sich der CFC eine lange Schwächephase, ehe in den vergangenen Wochen wieder beachtlich gepunktet wird. Mit mehr Konstanz wäre wohl auch mehr drin gewesen, was womöglich kommende Spielzeit in Angriff genommen werden soll. Weiterlesen