FC Schalke 04: Noch keine Einigung zwischen Julian Draxler und Juventus Turin – Gespräche laufen

Mit der Verpflichtung von Franco di Santo hat der FC Schalke 04 am gestrigen Samstag für viel Aufsehen gesorgt. Nachdem erst am Samstagmorgen erste Gerüchte aufkamen, wurde di Santo am Abend bereits als Neuzugang vorgestellt. Der Argentinier, der für sechs Millionen Euro Ablöse vom SV Werder Bremen kommt, komplettiert damit den Angriff der Königsblauen. Ob di Santo künftig auf Zuspiele von Julian Draxler hoffen darf, ist aber offen.

Berater Wittmann dementiert Einigung

Denn nach wie vor steht ein Abgang des Nationalspielers in Richtung Juventus Turin zur Diskussion. Nachdem der italienische Meister bei Schalke offiziell um die Erlaubnis, mit Draxler sprechen zu dürfen, gebeten hatte, wurde sogar schon von einiger Einigung berichtet, die nun aber von Draxlers Berater Roger Wittmann in „Bild“ dementiert worden ist: „Wir führen anständige Verhandlungen mit Juventus. Julian kann sich das grundsätzlich vorstellen, aber sie müssen ihn überzeugen. Und derzeit gibt es keine Einigung.“

Ein Wechsel des 21 Jahre alten Weltmeisters zu Juventus scheint nicht ausgeschlossen, wobei die Alte Dame im Falle einer Einigung mit Draxler aber auch noch mit Schalke auf einen gemeinsamen Nenner kommen müsste.

Ablöse frei verhandelbar

Und dass sich Schalke mit Juventus einigen kann, ist alles andere als sicher. So sollen die Königsblauen rund 35 Millionen Euro für ihr Eigengewächs verlangen, womit Juventus die Einnahmen aus dem Verkauf von Arturo Vidal an den FC Bayern München annähernd komplett reinvestieren müsste.

Die in Draxlers Vertrag eigentlich verankerte Ausstiegsklausel, die dem Mittelfeldspieler einen Wechsel für fixe 45,5 Millionen Euro ermöglicht, ist indes Ende Juni abgelaufen und greift erst wieder im nächsten Sommer. Die Ablöse für Draxler ist damit frei verhandelbar und letztlich könnte Schalke sein Veto einlegen, selbst wenn Juventus 45,5 Millionen Euro oder mehr bieten würde. In diesem unwahrscheinlichen Fall würden die Königsblauen ihrem Eigengewächs aber sicherlich die Freigabe erteilen.