Fortuna Düsseldorf: Wachsende Sorgen im Abstiegskampf

Nach 22 Punkten aus den ersten 13 Spielen wurde Fortuna Düsseldorf vom einen oder anderen Experten sogar als Kandidat für den Aufstieg in die Bundesliga gesehen. Doch inzwischen müssen die Rheinländer vor allem wegen ihrer eklatanten Heimschwäche sogar um den Klassenerhalt bangen.

Aus den jüngsten 17 Partien reichte es nur zu 13 weiteren Zählern, sodass der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf mittlerweile drei Punkte geschmolzen ist. Und sollten die Würzburger Kickers am morgigen Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg nicht verlieren, wären es sogar nur noch zwei Punkte. In Düsseldorf geht deshalb die Angst vor dem Absturz um, was auch angesichts der anstehenden Aufgabe bei Hannover 96 durchaus nachvollziehbar ist. Und da der letzte Heimsieg vom zehnten Spieltag datiert, dienen die verbleibenden beiden Heimspiele gegen die direkten Konkurrenten aus Würzburg und Aue auch nur bedingt als Mutmacher.

Drei Ausfälle nach dem St. Pauli-Spiel

In Hannover kommt erschwerend eine angespannte Personalsituation hinzu. Zwar kann dann der am Freitag bei der 1:3-Niederlage gegen den FC St. Pauli wegen eines Magen-Darm-Infekts fehlende Rouwen Hennings aller Voraussicht nach wieder mitwirken, doch dafür gibt es drei neue Ausfälle zu beklagen.

Die gegen St. Pauli mit Gelb-Rot bzw. Rot vom Platz gestellten Adam Bodzek und Andre Hoffmann fehlen gesperrt, kehren aber danach zurück. Dagegen ist die Saison für Kevin Akpoguma auf jeden Fall beendet. Der 22 Jahre alte Innenverteidiger, der im Sommer nach dann zweijähriger Ausleihe zur TSG 1899 Hoffenheim zurückkehrt, erlitt am Freitag bei einem unglücklichen Zusammenprall mit St. Paulis Bernd Nehrig einen Bruch des ersten Halswirbels.

Akpoguma hatte zwar Glück im Unglück und kommt wohl sogar um eine Operation herum, doch im Düsseldorfer Trikot wird das Defensivtalent wohl nicht mehr zu sehen sein.