Hamburger SV: Einigkeit mit Albin Ekdal und Michael Gregoritsch – Transfers in der Schwebe

Nachdem zum Trainingsauftakt noch kein neues Gesicht zu sehen war, hat der Hamburger SV inzwischen die ersten beiden Neuzugänge für die kommende Saison an Land gezogen. Vom VfB Stuttgart wechselt der japanische Außenverteidiger Gotoku Sakai an die Elbe und vom türkischen Erstligisten Bursaspor kommt der erst 19-jährige Angreifer Batuhan Altintas zum HSV. Abgeschlossen sind die Personalplanungen damit aber noch lange nicht.

Ekdal und Gregoritsch als Wunschspieler

Die Verantwortlichen um Trainer Bruno Labbadia und Sportchef Peter Knäbel suchen mit Hochdruck noch nach weiteren Verstärkungen für alle Mannschaftsteile. Dabei ist sich der HSV nach Informationen der „Hamburger Morgenpost“ bereits mit den Wunschspielern Michael Gregoritsch (VfL Bochum) und Albin Ekdal (Cagliari Calcio) einig, doch in beiden Fällen stocken die Ablöseverhandlungen.

Während für den schwedischen Nationalspieler Ekdal, der das zentrale Mittelfeld bereichern würde, Summen zwischen drei und sechs Millionen Euro gehandelt werden, würde der Österreicher Gregoritsch drei Millionen Euro kosten, die der HSV bislang aber nicht zu zahlen bereit ist.

Entscheidung am heutigen Sonntag?

In Sachen Gregoritsch wird nun aber zeitnah eine Entscheidung fallen. Thies Bliemeister, Berater des 21-Jährigen, setzte den Vereinen bei ihren Verhandlungen via „Bild“ nun eine Deadline: „Michael hätte den Wechsel nach Hamburg gern gemacht. Doch sollten sich die Verhandlungen über den Sonntag hinausziehen, beenden wir sie definitiv. Der Junge soll sich dann nur noch auf den Fußball konzentrieren, damit er eine gute Saison mit Bochum spielt.“

Ob eine Einigung zustande kommt, ist momentan äußerst fraglich, beharrt der VfL doch auf seiner Forderung von drei Millionen Euro, während die Schmerzgrenze des HSV bei 2,5 Millionen Euro liegt. Zum entscheidenden Faktor könnte nun die TSG 1899 Hoffenheim werden, die Gregoritsch erst im April an Bochum abgegeben hat und nun mit einer Million Euro an einem Weiterverkauf beteiligt sein soll. Würde Hoffenheim auf die Hälfte verzichten, ginge der Transfer wohl über die Bühne.