Hannover 96: Vage Spekulationen um Franco di Santo – Köln wirbt um Salif Sane

Einen Sockelbetrag von acht Millionen Euro plus mögliche erfolgsabhänige Zusatzzahlungen spült der Verkauf von Joselu an Stoke City Hannover 96 dem Vernehmen nach in die Kassen, wodurch die Niedersachsen nun ihrerseits auf dem Transfermarkt zuschlagen können.

Drei Neuzugänge sind schon da

Nachdem mit Oliver Sorg vom SC Freiburg für kolportierte drei Millionen Euro das länger währende Problem auf der rechten Abwehrseite behoben sein sollte und mit Torwart Philipp Tschauner (FC St. Pauli) sowie Angreifer Charlison Benschop (Fortuna Düsseldorf) zwei sinnvolle Ergänzungen geholt wurden, besteht nun Interesse an Linksverteidiger Marcel Halstenberg vom FC St. Pauli.

[the_ad id=“308″]Der Kiez-Klub hat laut „Bild“ allerdings ein erstes Angebot über 750.000 Euro Ablöse abgelehnt. Weitere Verhandlungen dürften aber folgen, weiß St. Pauli doch, dass Halstenberg seinen 2016 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Und den 23-Jährigen dann ablösefrei zu verlieren, können sich die Braun-Weißen nicht erlauben.

Nach dem Abgang von Joselu und weil nach aktuellem Stand mit Jan Schlaudraff, Didier Ya Konan sowie Jimmy Briand drei weitere Stürmer gehen, liegt das Hauptaugenmerk bei der Spielersuche auf neuen Offensivkräften. Und dabei scheut Hannover offenbar dank der Joselu-Millionen auch vor großen Namen nicht zurück. So soll laut der „Neuen Presse“ Franco di Santo ein Thema sein, für den Werder Bremen allerdings auch ein Jahr vor Vertragsende eine zweistellige Millionensumme aufrufen dürfte. Zudem werden sich di Santo vermutlich sportlich interessantere Optionen mit der Aussicht auf internationale Aussichten bieten. Hannovers Chancen auf den Argentinier dürften daher vernichten gering sein.

Köln bei Sane wohl chancenlos

Dass noch ein weiterer Stammspieler Hannover verlässt und eine hohe Ablöse einbringt, ist unterdessen eher nicht zu erwarten. Der 1. FC Köln hat zwar laut „Bild“ etwas mehr als zwei Millionen Euro Ablöse für Salif Sane geboten, doch den senegalesischen Defensiv-Allrounder abzugeben, kommt für 96 nicht in Frage. Und für eine derart niedrige Ablöse wohl ohnehin nicht, nachdem sich der 24-Jährige gerade in der vergangenen Rückrunde zu einem absoluten Leistungsträger aufgeschwungen hat.