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Hannover 96: Ujah oder Lasogga für den Sturm?

Mit Pirmin Schwegler (TSG 1899 Hoffenheim), Julian Korb (Borussia Mönchengladbach), Matthias Ostrzolek (Hamburger SV) und Michael Esser (SV Darmstadt 98) hat sich Hannover 96 für die neue Saison mit vier Spielern verstärkt, die in der abgelaufenen Spielzeit in der Bundesliga aktiv waren und die allesamt über viel Erfahrung auf hohem Niveau verfügen.

Komplett ist der Kader von Trainer Andre Breitenreiter aber noch nicht. Gesucht wird noch nach einem Innenverteidiger und einer Alternative für die offensiven Außenbahnen. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht indes ein neuer Mittelstürmer, der künftig an der Seite von Martin Harnik für Tore sorgen soll.

Partner für Harnik gesucht

Weil sich Harnik, der mit 17 Treffern maßgeblich am direkten Wiederaufstieg beteiligt war, in einer Rolle am wohlsten fühlt, in der er mit einem Sturmpartner und um einen zentralen Angreifer herum agieren kann, fahndet Manager Horst Heldt nach einem klassischen Mittelstürmer mit Stärken im Strafraum, der Ballbehauptung und dem Rücken zum Tor.

Während der wochenlang gehandelte und beim FC Schalke 04 nicht mehr wirklich gefragte Franco di Santo kein Thema mehr ist, scheint mit Anthony Ujah der Wunschkandidat ausgemacht. Allerdings erweisen sich die Bemühungen um den einst in der Bundesliga für den 1. FSV Mainz 05, den 1. FC Köln und den SV Werder Bremen aktiven Nigerianer als nicht einfach. Denn der chinesische Erstligist FC Liaoning, der Ujah vor gut einem Jahr für rund 13 Millionen Euro aus Bremen losgeeist hat, will den 26-Jährigen nicht ziehen lassen und hat allenfalls für die Winter-Transferperiode Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Lasoggas Gehalt als Hindernis?

Solange wird Hannover aber sicherlich nicht warten und prüft stattdessen andere Alternativen. Eine davon ist nach Informationen des „Kicker“ Pierre-Michel Lasogga vom Hamburger SV, nachdem der noch vor Ujah ins Auge gefasste Andre Hahn Borussia Mönchengladbach just in Richtung Hamburg verlassen hat. Lasogga hatte schon vergangene Saison wenig Einsatzzeiten und kann den HSV nicht zuletzt wegen seines hohen Gehaltes verlassen. Ob Hanover dieses übernehmen würde, ist freilich fraglich. Bewegung dürfte in die Personalie allerdings ohnehin nur dann kommen, wenn es in Sachen Ujah ein klares und endgültiges Nein aus China gibt.

Werder Bremen: Franco di Santo vor Wechsel nach Schalke – Stürmer dringend gesucht

Drei Wochen vor dem Start in die neue Saison droht dem SV Werder Bremen der Verlust seines besten Stürmers. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, steht Franco di Santo kurz vor einem Wechsel zum FC Schalke 04. Weiterlesen

Werder Bremen: Clarck Nsikulu und Alen Halilovic im Visier?

Der SV Werder Bremen war in der Vergangenheit bekannt dafür, Spieler aus dem Ausland für relativ kleines Geld zu verpflichten, die dann an der Weser zu Stars reiften und zum Teil auch mit hohem Gewinn verkauft wurden. Weiterlesen

Werder Bremen: Franco di Santo mit Borussia Mönchengladbach einig?

Vergangenen Dienstag vermeldete der SV Werder Bremen frühzeitig die Verpflichtung von Anthony Ujah, der per Ausstiegsklausel vom 1. FC Köln losgeeist wurde. Nachdem die Werder-Verantwortlich aufgrund unnötiger Fotos mit Ujah reichlich Kritik einstecken mussten, droht Bremen nun seinerseits der Verlust eines weiteren Angreifers nach dem zu RB Leipzig wechselnden Davie Selke.

Werder dementiert Einigung

Torjäger Franco di Santo hat zwar stets betont, eine Entscheidung über seine Zukunft erst nach Saisonende treffen zu wollen, doch nach Informationen der „Welt“ ist sich der Argentinier nun schon mit Borussia Mönchengladbach über einen Wechsel einig. Und auch beide Vereine sollen sich auf eine Ablöse von zehn Millionen Euro verständigt haben.

Diese Meldung wurde freilich von Bremens Geschäftsführer Sport Thomas Eichin ebenso klar dementiert wie von Rouven Schröder, dem Direktor Profi-Fußball. Offensichtlich aus gutem Grund, denn die Santos Berater soll versichert haben, dass sich an der ursprünglichen Planung, erst nach Abschluss der Saison in gut zehn Tagen über die Zukunft des Angreifers entscheiden zu wollen, nichts geändert habe.

Verlängern oder gehen

Dann bieten sich grundsätzlich zwei Optionen: entweder di Santo verlängert seinen noch bis 2016 laufenden Vertrag längerfristig oder aber der nicht für die Copa America berücksichtigte Argentinier verlässt Werder vorzeitig gegen Zahlung einer stattlichen Ablöse, die durchaus im zweistelligen Millionenbereich liegen könnte.

Trotz der verlockenden Millionen, die das finanziell nicht auf Rosen gebettete Werder gut gebrauchen könnte, hofft man an der Weser auf einen Verbleib des 26-Jährigen, der gut als Sturmduo mit Ujah vorstellbar wäre.

1. FC Köln: Anthony Ujah geht – Kommt jetzt Charlison Benschop?

Nachdem sich am Montagabend die erstmals Anfang April aufgekommenen Gerüchte verdichteten, ging es am heutigen Dienstag ganz schnell: der 1. FC Köln und Werder Bremen gaben nahezu zeitgleich bekannt, dass Anthony Ujah im Sommer vom Rhein an die Weser wechselt. Der 24 Jahre alte Nigerianer macht Medienberichten zufolge von einer Ausstiegsklausel Gebrauch und kostet den SV Werder dem Vernehmen nach rund 4,5 Millionen Euro Ablöse. Weiterlesen

1. FC Köln: Bard Finne vor Ausleihe? – Simon Zoller soll zurückkehren

Rechnerisch ist der Klassenerhalt des 1. FC Köln auch nach dem 1:1 gegen Bayer Leverkusen noch nicht perfekt, doch bei sieben Punkten Vorsprung auf Platz 16 und nur noch vier ausstehenden Spieltagen kann man rund ums Geißbockheim schon einigermaßen ruhig schlafen. Weiterlesen

1. FC Köln: Interesse an Adrian Ramos – Stürmer beim BVB ohne Zukunft?

30 Punkte nach 27 Spieltagen und fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz sind natürlich noch lange kein Ruhekissen, aber dennoch laufen beim 1. FC Köln natürlich auch schon Überlegungen im Hinblick auf die neue Saison. Außerhalb jeden Zweifels steht, dass sich die Geißböcke im Falle des Klassenerhalts verstärken müssen und worauf der Fokus liegen sollte, ist angesichts von bislang nur 26 erzielten Toren und damit der drittschwächsten Bundesliga-Offensive auch klar. Weiterlesen