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Hamburger SV: Nikola Milenkovic und Nuno Santos im Visier?

Die 0:8-Klatsche vom Samstag beim FC Bayern München sitzt dem Hamburger SV auch zwei Tage danach noch in den Knochen. Nicht wenige Fans befürchten sogar, dass das Debakel von München längerfristige Auswirkungen haben könnte. Vom Tisch wischen kann der HSV diese Bedenken indes bereits am Mittwoch, wenn Borussia Mönchengladbach zum Viertelfinale des DFB-Pokals im Volksparkstadion gastiert.

Viele offene Personalfragen

Wichtiger als der Pokal ist beim HSV freilich der Klassenerhalt. Aktuell sieht es zwar nicht danach aus, doch im Optimalfall machen die Hanseaten den Ligaverbleib frühzeitig klar, was zu personeller Planungssicherheit führen würde. Denn es stehen einige brisante Entscheidungen an. Beispielsweise laufen die Verträge mit Rene Adler und Johan Djourou aus. Und die beiden Top-Verdiener können im Moment wohl nicht unbedingt damit rechnen, dass der HSV verlängern möchte, zumindest nicht zu den bisherigen Bezügen.

Sicher sein kann man sich, dass der schon in den letzten Transferperioden eingeleitete Kaderumbau weiter vorangetrieben wird. Während eine Weiterverpflichtung des bislang nur ausgeliehenen Kyriakos Papadopoulos im Bereich des Möglichen liegt, wird der HSV gerüchteweise mit zwei Talenten aus dem Ausland in Verbindung gebracht.

Konkurrenz bei Milenkovic

Zum einen soll der HSV laut Meldungen aus dessen Heimat rund 4,5 Millionen Euro Ablöse für den 19 Jahre alten Innenverteidiger Nikola Milenkovic von Partizan Belgrad geboten haben, dem allerdings auch Anfragen von Juventus Turin und dem RSC Anderlecht vorliegen sollen.

Und zum anderen berichtet die portugiesische „O Jogo“, dass der HSV den aktuell von Benfica Lissabon an Vitoria Setubal verliehenen Nuno Santos zuletzt mehrfach beobachtet hat und Gespräche mit Benfica planen soll. Der 22 Jahre alte Portugiese kann auf beiden Flügeln eingesetzt werden, spielt aber bevorzugt links.

Hamburger SV: Kommt Admir Mehmedi auf den letzten Drücker?

Mit Kyriakos Papadopoulus und Mergim Mavraj standen die ersten beiden Winter-Einkäufe des Hamburger SV in den Partien beim VfL Wolfsburg (0:1) und beim FC Ingolstadt (1:3) bereits auf dem Platz, doch auch die neuformierte Innenverteidigung konnte einen Fehlstart des dadurch wieder auf Rang 17 abgerutschten Bundesliga-Dinos nicht verhindern.

Walace-Transfer perfekt

Am Montagabend wurde mit dem Brasilianer Walace, der für rund zehn Millionen Euro von Gremio Porto Alegre der dritte Neue dieser Transferperiode präsentiert, wobei Trainer Markus Gisdol schon in den vergangenen Tagen hat anklingen lassen, dass der erst 21 Jahre alte Olympiasieger des vergangenen Jahres Zeit zur Eingewöhnung benötigen wird und deshalb nicht als Soforthilfe gesehen werden sollte. Deshalb wollte Gisdol eigentlich einen bundesligaerprobten Sechser nach Hamburg lotsen, doch die TSG 1899 Hoffenheim wollte Eugen Polanski ebenso wenig eine Freigabe erteilen wie der FC Augsburg Dominik Kohr.

Mit Blick auf das Mittelfeldzentrum, das seit längerem als Problemzone ausgemacht wurde, für das im Sommer, als Walace auch schon auf dem Wunschzettel stand, aber dennoch kein neuer Spieler geholt wurde, bleibt für den HSV nur zu hoffen, dass sich der brasilianische Nationalspieler schnell akklimatisieren kann.

Abgänge als Voraussetzung für Mehmedi-Leihe

Mit Walace scheinen die Personalplanungen des HSV aber noch nicht zwingend abgeschlossen. So berichtet „Bild“, dass der Dino der Liga bis zum Transferschluss heute um 18 Uhr gerne auch noch Admir Mehmedi von Bayer Leverkusen auf Leihbasis verpflichten würde.

Allerdings kann eine Ausleihe des Schweizers wohl nur dann über die Bühne gehen, wenn zuvor noch Platz im Kader geschaffen wird. Die Chancen, noch einen mehr oder weniger ausgemusterten Spieler abgeben zu können, sind allerdings eher gering. So trainieren Aaron Hunt und Nabil Bahoui, die als die beiden ersten Wechselkandidaten gelten, seit dem Wochenende wieder normal in Hamburg, nachdem sich Gespräche mit anderen Vereinen zerschlagen haben.

TSV 1860 München: Benno Möhlmann will Kämpfertypen und glaubt nicht an Zoltan Stieber

Möhlmann kündigt Verstärkung an

Gegen den 1. FC Heidenheim und beim SC Freiburg hat der TSV 1860 München vor Weihnachten noch zwei Gelegenheiten, um das bislang mit 14 Zählern überschaubare Punktekonto aufzubessern und im Optimalfall vielleicht sogar noch die Abstiegsplätze zu verlassen.

Zwischendurch empfangen die Löwen im Achtelfinale des DFB-Pokals den VfL Bochum und haben in dieser Partie die Chance, sich eine satte Zusatzeinnahme in siebenstelliger Höhe zu sichern. Geld, dass die Sechziger in der Winterpause gut gebrauchen könnten, um den Kader zu verstärken.

Und das in dieser Hinsicht etwas passieren wird, haben die Verantwortlichen zuletzt immer deutlicher gemacht, wobei Trainer Benno Möhlmann nun auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Heidenheim seine Anforderungen an neue Spieler konkretisierte: “In dieser Liga geht es darum, vor allem wenn man um den Klassenerhalt kämpft, nicht irgendwelche Rastellis oder Filligrantechniker zu verpflichten, sondern wir brauchen Spieler, die ihr Handwerk verstehen. Sie müssen robust und Typen sein – und sich nnicht von Unebenheiten oder von Anmache aus dem Umfeld beeinflussen lassen, sondern einfach ihre Leistung auf dem Platz bringen, an denen sich andere Spieler aufbauen können.“

Stieber wird kein Löwe

Ins Raster passen würde der schon vor Wochen kontaktierte Georg Niedermeier, den der VfB Stuttgart nach dem Trainerwechsel nun aber offenbar doch nicht mehr ziehen lassen will, sodass sich die Löwen nach einem anderen Innenverteidiger umsehen müssen.

Neben einem Mann für das Abwehrzentrum und einem Angreifer soll auch ein torgefährlicher Kreativspieler für das offensive Mittelfeld kommen, der wie von Möhlmann gewünscht aber auch kampfstark und einsatzfreudig sein soll. Zoltan Stieber, der in den letzten Tagen mit dem TSV 1860 in Verbindung gebracht wurde, wäre so ein Spieler und der ungarische Nationalspieler wird den Hamburger SV im Winter auch verlassen.

Aber wohl nicht in Richtung München, wie Möhlmann gegenüber „dieblaue24.com“ durchblicken ließ: „Natürlich kenne ich den Spieler, aber meines Wissens geht der Spieler zu einem anderen Verein, bei dem er schon im Wort steht.“ Gehandelt wird Stieber vor allem bei Fortuna Düsseldorf, aber auch Ferencvaros Budapest und der VfL Bochum sollen Interesse haben.

FC St. Pauli: Artjoms Rudnevs wohl zu teuer – Vertrag für Bismark Adjei-Boateng?

Wichtige Partie auf dem Betzenberg

Nach den jüngsten beiden Niederlagen beim TSV 1860 München (0:2) und gegen den 1. FC Nürnberg (0:4) besitzt die Partie beim 1. FC Kaiserslautern am morgigen Sonntag für den FC St. Pauli eine enorme Bedeutung. Nachdem der 1. FC Nürnberg am Freitagabend vorbeigezogen ist, gilt es für die Kiez-Kicker den dritten Platz zurückzuerobern und zu verhindern, dass die dritte Niederlage in Serie eine eigentlich sehr erfreuliche Hinrunde trübt. Weiterlesen

Karlsruher SC: Mohamed Gouaida im Visier – Interesse am HSV-Talent bestätigt

Mit Philipp Max (FC Augsburg) und Rouwen Hennings (FC Burnley) hat der Karlsruher SC nach Saisonbeginn doch noch die beiden Leistungsträger verloren, die die Verantwortlichen eigentlich unbedingt halten wollten. Letztlich war es aber sicherlich eine wirtschaftlich vernünftige Entscheidung, denn selbst wenn man die rund 750.000 Euro herausrechnet, die Max‘ Ex-Klub FC Schalke 04 erhält, bleiben dem KSC mehr als fünf Millionen Euro, die der finanziell nicht auf Rosen gebettete Klub bestens gebrauchen kann. Weiterlesen

Carl Zeiss Jena: Pokalsensation spült Geld in die Kasse – Den Aufstieg im Visier

Der FC Carl Zeiss Jena hat gemeinsam mit der SpVgg Unterhaching (2:1 gegen den FC Ingolstadt) für die größte Überraschung in der ersten Runde des DFB-Pokals gesorgt. Die Thüringer warfen den Hamburger SV mit einem völlig verdienten 3:2 nach Verlängerung aus dem Wettbewerb und sicherten sich dadurch gleichzeitig satte Zusatzeinnahmen. Weiterlesen

Hamburger SV: Interesse an Alen Halilovic bestätigt – Kommt das Barca-Talent?

Eine Woche vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison hat der Hamburger SV seine Personalplanungen noch nicht abgeschlossen und bastelt offenbar an einem echten Transfercoup. Während noch nach Abnehmern für Artjoms Rudnevs und Petr Jiracek gesucht wird und Ausleihen der Talente Mohamed Gouaida und Ronny Marcos denkbar sind, buhlt der Bundesliga-Dino um Alen Halilovic vom FC Barcelona. Weiterlesen

Eintracht Braunschweig: Innenverteidiger-Suche drängt – Quirin Moll wohl nicht zu haben

Kurz vor dem Saisonstart gegen den SV Sandhausen gibt es bei Eintracht Braunschweig noch immer offene Baustellen, was den Verantwortlichen um Trainer Torsten Lieberknecht und Sportchef Marc Arnold nicht recht sein dürfte. So wurde mit dem Dänen Mads Hvilsom zwar der gesuchte Stürmer gefunden und verpflichtet, doch dafür plant Hvilsoms Landsmann Emil Berggreen unverändert seinen Absprung. Weiterlesen

Eintracht Braunschweig: Kehrt Alex Madlung zurück? – HSV buhlt um Emil Berggreen

Am heutigen Dienstag bestreitet Eintracht Braunschweig das dritte und letzte Testspiel während des Trainingslagers im österreichischen Mittersill. Nach den bemerkenswerten Siegen gegen Rubin Kasan und Schachtar Donezk will sich das Team von Trainer Torsten Lieberknecht kann drei Wochen vor dem Start in die neue Saison mit dem nächsten Erfolg über ein osteuropäisches Spitzenteam weiteres Selbstvertrauen verschaffen. Weiterlesen

Hamburger SV: Einigkeit mit Albin Ekdal und Michael Gregoritsch – Transfers in der Schwebe

Nachdem zum Trainingsauftakt noch kein neues Gesicht zu sehen war, hat der Hamburger SV inzwischen die ersten beiden Neuzugänge für die kommende Saison an Land gezogen. Vom VfB Stuttgart wechselt der japanische Außenverteidiger Gotoku Sakai an die Elbe und vom türkischen Erstligisten Bursaspor kommt der erst 19-jährige Angreifer Batuhan Altintas zum HSV. Abgeschlossen sind die Personalplanungen damit aber noch lange nicht. Weiterlesen