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1. FC Köln: Anthony Modeste vor China-Wechsel – Wer kommt als Ersatz?

Mit 25 Toren hatte Anthony Modeste großen Anteil daran, dass der 1. FC Köln seine beste Saison seit 25 Jahren gespielt und als Tabellenfünfter in die Europa League eingezogen ist. Und nun scheint der 29 Jahre alte Franzose seine starken Leistungen zu nutzen, um in China richtig viel Geld zu verdienen.

Nach Informationen der „Bild“ soll sich Modeste mit dem chinesischen Erstligisten Tianjin Quanjian bereits über eine Zusammenarbeit einig sein. Der Torjäger soll sogar schon einen Vorvertrag über dreieinhalb Jahre unterzeichnet haben, der offenbar mit 35 Millionen Euro netto dotiert ist.

Schmerzgrenze bei 40 Millionen Euro?

Nachvollziehbar, dass Modeste angesichts solcher Summen seine noch im Winter vorhandene Skepsis einen Wechsel nach China betreffend abgelegt hat. Am Dienstag soll es nun zu einem Treffen in Köln zwischen den FC-Geschäftsführern Alexander Wehrle und Jörg Schmadtke auf der einen sowie Modeste auf der anderen Seite kommen, bei dem endgültig klare Fronten geschaffen werden dürften.

Beide Vereine müssen dann aber noch eine Einigung erzielen, wobei der FC die ersten Offerten aus China über angeblich 25 und 30 Millionen Euro abgelehnt haben soll. Bei 40 Millionen Euro dürfte indes eine Schmerzgrenze für den vor zwei Jahren für lediglich 4,5 Millionen Euro von der TSG 1899 Hoffenheim gekommenen Angreifer liegen.

Cordoba, Uth oder Gregoritsch?

Im Gegenzug benötigen die Geißböcke aber natürlich Ersatz, womit neben einer ohnehin geplanten Stürmerverpflichtung wohl noch ein weiterer Angreifer kommt.

Als heiße Kandidaten gelten Jhon Cordoba vom 1. FSV Mainz 05 und Mark Uth von der TSG 1899 Hoffenheim, mit denen man bereits in Gesprächen sein soll. Neu in der Verlosung scheint laut „Bild“ nun auch Michael Gregoritsch zu sein, der den Hamburger SV offenbar für fünf Millionen Euro verlassen kann.

Damit wäre der 23 Jahre alte Österreicher auf jeden Fall günstiger als Cordoba, für den Mainz mindestens 15 Millionen Euro aufrufen soll, und auch als Uth, der angesichts eines 2018 auslaufenden Vertrages wohl etwas billiger zu haben wäre.