VfB Stuttgart: Alexander Meyer ist die neue Nummer zwei

Als nach dem Aufstieg des VfB Stuttgart erste Spekulationen aufkamen, dass ein neuer Hochkaräter für das Tor kommen soll, zeichnete sich frühzeitig ab, dass es für Mitch Langerak trotz ordentlicher bis guter Leistungen in der 2. Bundesliga schwer werden würde.

Und als dann tatsächlich Weltmeister Ron-Robert Zieler präsentiert wurde und sich den Stammplatz sichern konnte, bereitete Langerak nach zwei Jahren in Stuttgart seinen Abflug vor. Letztlich wechselte der Australier, der auch mit Blick auf die WM 2018 regelmäßige Spielpraxis benötigt, zum spanischen Erstliga-Aufsteiger UD Levante.

Stuttgart handelte nach Langeraks Abschied schnell und stellte Alexander Meyer als neuen Schlussmann vor. Der 26-Jährige hatte im Pokal-Duell mit dem VfB im Tor von Energie Cottbus auf sich aufmerksam gemacht und wurde prompt aus der Lausitz losgeeist. Und Meyer hat Trainer Hannes Wolf auf Anhieb mehr überzeugt als der bisherige dritte Keeper Jens Grahl.

Hoffnung auf den Bankplatz zerplatzt

Der ehemalige Hoffenheimer wurde schon vergangene Saison von einer Knie-OP zurückgeworfen und war hinter dem im Sommer zum Karlsruher SC abgewanderten Benjamin Uphoff nur noch vierter Keeper. Nach Langeraks Abschied durfte der 28-Jährige dann wieder auf die Rolle als Reservetorwart hoffen, doch nun machte Coach Wolf öffentlich klar, dass der neu geholte Meyer seine Nummer zwei ist.

Meyer wird also bei den Bundesliga-Spielen auf der Bank sitzen, während Grahl die Tribüne droht oder wahlweise Einsätze in der zweiten Mannschaft. EIn Wechsel in der Winterpause scheint nun nicht ausgeschlossen.